Schön, dass Du da bist!

Einen wunderschönen Nikolaustag für Dich!

Frage Nummer sechs:
Was würdest Du Deinem jüngeren Selbst raten?

Vielleicht Deinem Kinder-Ich, Teenager-Ich oder einer Version von Dir, die vor einer großen Herausforderung stand.
Bei mir ist es definitiv:
Entspann Dich, bleib im Vertrauen und geh los!

Ich habe mich oft viel zu verrückt gemacht. Vor allem dann, wenn es Dinge waren, die mir nicht wirklich entsprochen haben. Wenn ich mich also irgendwie von der Angst habe leiten lassen. Daher tut es mir immer wieder gut mir diesen Ratschlag in Erinnerung zu rufen, weil auch mein Teenager-Ich weiß mittlerweile: Alles easy. Du bist geliebt. Du bist einen guten Weg gegangen und kannst stolz auf Dich sein.
Das hilft ungemein, wenn ich in „lebensbedrohliche“ Situationen gerate – nicht dass ich tatsächlich je in einer akuten war, es hat sich doch schon häufiger so angefühlt.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich ins Auslandssemester nach Schweden ging und zum ersten Mal von zuhause weg bin. Da kam ich am Abend vor der Abreise nach Schweden von einem Lauf nach Hause, tränenüberströmt und mir war klar: „Ich kann niemals hier weg. Was für eine dumme Idee. Ich sag das alles ab.“ Meine Mama konnte mich mit den Worten: „Schau’s Dir mal an, wenn’s nichts ist, kannst Du innerhalb weniger Stunden zuhause sein.“
Dieses Konzept hat mich schon oft begleitet und mir große Entscheidungen erleichtert. Ich kann mich neu entscheiden, wenn ich will. Immer.

Hat Cat Stevens schon gesungen: „You can make it all true and you can make it undo.“

Also liebe Nora: Vertrauen, locker machen und die Reise genießen. – Das rate ich mir immer wieder.

Und jetzt Du:
Was würdest Du Deinem jüngeren Selbst raten?

Liebe von mir
Nora