Schön, dass Du da bist!

Danke für all Eure Nachrichten. Ich brauche noch ein wenig, bis ich alle beantworten kann. Meine Digital-Absinenz dauert noch ein wenig länger an. Mit Aufgeben meines Schutzmechanissmusses “Ablenken durch Handy und Laptop” haben sich ein paar andere Dinge gezeigt, die gerade meine Aufmerksamkeit brauchen 🙂

Und jetzt übe ich mich in Hingabe.

Dazu passt heute Frage Nummer achtzehn:
Wo versuchst Du noch zu kontrollieren statt frei zu sein und Dich dem Flow hinzugeben?

Ich mache das an erstaunlich vielen Stellen.
Mein Lehrer hat mich gerade mal wieder erinnert, in dem er mich gefragt hat: Willst Du Recht haben oder in Frieden sein? Das ist ein schweres Eingeständnis für mich, aber die meisten Probleme sind wirklich mind-made, weil ich einfach schon genaue Vorstellungen haben, wie etwas zu sein hat und wenn das Leben etwas andres präsentiert, bin ich im Widerstand, weil ich es besser weiß, als das Leben selbst.

“Ich weiß, dass ich nichts weiß.” hat Sokrates schon gesagt.
Mir hilft es ungemein, mich daran zu erinnern, dass ich am Ende eben nicht weiß. Auch wenn mein Verstand den Überblick hat, was gut oder schlecht ist, oder wie man sich verhalten sollte oder eben nicht. Damit raube ich mir selbst jegliche Freiheit und widersetze mich dem natürlichen Fluss des Lebens. Das ist verkrampft und viele Dinge können gar nicht geschehen, weil ich so sehr mit der Story in meinem Kopf identifiziert bin. Ich übe mich weiter in Hingabe und genieße die Freiheit und Gelassenheit, die damit zurück in mein Leben kommt.

Frage Nummer achtzehn:
Wo versuchst Du noch zu kontrollieren statt frei zu sein und Dich dem Flow hinzugeben?

Einen wunderschönen Tag im Fluss, sei lieb zu Dir und melde Dich gerne bei mir. Ich antworte. Versprochen. 🙂
Liebe
Nora