Was mit Kopfschmerzen und einem eingeschränktem Sichtfeld anfing sollte in der Diagnose MS und einem ernsthaften Weckruf enden. Nach angstvollen Tagen im Krankenhaus über Heiligabend, erhielt ich die Diagnose MS mit der Mitteilung, dass die Medikation morgen starten würde. Auf meine Frage, wie lange ich die Medikamente nehmen sollte, erhielt ich nur die kurze Antwort: “Für den Rest Deines Lebens.”

Ich wusste, dass ich diesem Rat nicht folgen würde. Ich nehme keine Medikamente für den Rest meines Lebens. Ich wusste, dass ich nicht MS habe und das alles nur ein Symptom von etwas war, das ich die nächsten Monate herausfinden wollte. Mit diesem tiefen Wissen, entließ ich mich aus dem Krankenhaus, um herauszufinden, worum es wirklich geht.

Ich übernahm Verantwortung und mobilisierte meine Familie mich zu unterstützen. Indem sie googelten, Alternativen suchten, lernten, was wir nicht wussten, weil ich zu schwach war und zu viel Angst hatte, alles über eine Krankheit zu lesen, die noch nicht mal eine Ursache hatte. Und natürlich einfach für mich da sein. Sie waren eine wundervolle Unterstützung. Ein “Zufall” führte mich zu dem besten Arzt, der auch Heilpraktiker und Osteopath ist. Ich zeigte ihm meine Hirnscans, er untersuchte mein Blut unter dem Mikroskop (Dunkelfeldmikroskopie) und entdeckte viele andere Dinge, die auf meine Kopfschmerzen und die Entzündung meines Sehnervs hinweisen: mehr oder weniger kein Immunsystem, Borreliose, Vitamin D Mangel, Übersäuerung und mechanische Einschränkungen. Er war auch sehr klar, dass all das auf Stress zurückzuführen ist. Was für eine Erleichterung.

Immer noch einiges, um das ich mich kümmern muss, aber so viel mehr Klarheit. Ich fing an mein Körper zu unterstützen. Durch Ernährungsumstellung, Nahrungsergänzungen und regelmäßige Behandlungen durch einen Osteopath.

Außerdem bestellte ich ca. 10 Bücher bei Amazon, um zu schauen, was mich ansprach. Body Calm war es. Ich habe 9 Bücher wieder zurück geschickt und mich Body Calm gewidmet. Ich war begeistert von jedem Wort. Es hat so viel Sinn gemacht und mich so erleichtert.

Mein Schlüsselmoment war die Frage: Was würde es Dir geben ganz gesund zu sein? Die wortwörtliche Antwort in meinem Notizbuch: Ruhe. Wenn ich gesund wäre, hätte ich endlich die Ruhe, um auf meinen Körper zu hören.

Da war ich also. Eigentlich schon da. Im besten Moment um auf meinen Körper zu hören.

Getriggert von dem Vorschlag im Buch mehrere Stunden täglich zu meditieren, wenn man krank sei, tat ich es. Die Meditationstechnik war fast omnipräsent. Ich nutze sie mit geschlossenen und mit geöffneten Augen wie beschreiben. Irgendwie hat sie viel Angst aufgefangen.

Blutaufnahme zum Diagnosezeitpunkt...
und 6 Wochen später.

Nach sechs Wochen bin ich zurück zu meinem Arzt und er untersuchte mein Blut erneut unter dem Mikroskop. Dann schaute er in den Kalender. Er konnte nicht glauben, dass ich nur sechs Wochen zuvor da war und das Blut nun so gut aussah. Normalerweise dauerte es bis zu zwei Jahre um diese Konditionen zu heilen.

“Haben Sie noch etwas gemacht?”

“Ja, ich habe viel meditiert.”

“Dann machen die Ergebnisse Sinn.”

Was ich auf dieser Reise gelernt habe ist, dass der Wunsch nach Ruhe immer mein Antrieb war. Nur in der falschen Reihenfolge. Bis zu dem Zeitpunkt war Ruhe immer in der Zukunft. Wenn ich selbstständig bin, wenn ich Urlaub habe, wenn ich umgezogen bin, wenn die Gäste weg sind, wenn ich gesund bin, werde ich Ruhe haben. Ruhe ist nicht die Zukunft. Ruhe ist jetzt.

Ich bin unendlich dankbar, dass ich mich endlich für Ruhe entschieden habe. Erst Ruhe, dann der Rest. Ich bin so glücklich am Leben und gesund zu sein und sehr dankbar, dass ich die Ausbildung bei Sandy zum Calm Coach gemacht habe, um Menschen u.a. mit Body Calm zu unterstützen und mehr Ruhe in die Welt zu bringen.

Falls Du Dir auch mehr Ruhe wünschst, lass es mich wissen, und ich begleite Dich gerne auf Deiner Reise. Unser erstes Kennenlernen ist kostenlos und unverbindlich. 🙂

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