In diesem Artikel möchte ich meine Liebe und Dankbarkeit für Meditation mit Dir teilen. Ich bin selbst Meditationstrainerin und wünsche mir von Herzen, dass Meditation irgendwann so normal ist wie Zähneputzen, denn es ist mindestens genauso wichtig für unsere Gesundheit. Ich bin meinen Meditationslehrern unendlich dankbar und glücklich, Meditation in die Welt bringen zu dürfen.

„Meditation ist nichts für mich.“
„Ich kann nicht meditieren.“
„Meditieren ist etwas für Mönche oder Nonnen.“
„Ich bin einfach unruhig beim Meditieren.“
„Ich denke immer so viel.“
„Ich schlafe immer ein.“

Diese Liste könnte ewig weitergehen…

Jeder kann meditieren. Jeder sollte meditieren. Babys ausgenommen.

Warum eigentlich? Wofür brauchen wir diese Praxis?

Ich sage bewusst Praxis. Meditation ist eine Übung. Was ich damit meine, erkläre ich später.

Meditation ist grundsätzlich nur notwendig, weil wir in dieser Höher-schneller-weiter-Zeit leben. Wir sind süchtig nach Tun und irgendwie nur dann gut genug, wenn wir irgendetwas tun. Einfach Sein ist out und wenn wir nichts tun, fühlen wir uns unnütz.

In Englisch heißt es nicht ohne Grund human being und nicht human doing.

Unser natürlicher Zustand

Als Du auf die Welt kamst, warst Du noch mit diesem natürlichen Seinszustand verbunden. Du warst neugierig, mega präsent und fasziniert von jedem Moment. Du hast über jeden Moment gestaunt. Du hast gelacht, wenn es Dir gut ging und geschrien, wenn Du ein Bedürfnis hattest.

Dann entwickeln wir langsam ein Glaubenssystem, das diesen Zustand überdeckt. Die Basis dieses Glaubenssystem ist: „Irgendwas mit Dir stimmt nicht.“

Dieses unerträgliche Gefühl versuchen wir zu verdrängen. Oft durch Überanstrengung. Dabei geht eine ganze Menge Energie verloren.

Wir entscheiden uns, unsere Wahrheit nicht auszusprechen, weil Papa es sowieso immer besser weiß und wir nicht zu Wort kommen. Wir entscheiden uns nicht wütend zu sein, sondern brav, um Mama, Papa und Geschwister glücklich zu machen, um Anerkennung und Liebe zu bekommen. Wir lernen anderen zu gefallen und irgendwas im Außen zu suchen.

Wir verlernen wir selbst zu sein und vergessen unsere Natürlichkeit

Wir reagieren ständig auf alles im Außen: Das fängt meist schon morgens an. Der erste Griff ist oft das Handy und dann fangen wir an nur noch zu  reagieren. Bei mir ist das Handy schon eine Zeit lang aus dem Schlafzimmer verbannt und wird auch erst eine Weile nach dem Aufstehen angeschaltet.

In diesem Reaktionsmodus verlieren wir uns dann oft vollständig, sodass wir plötzlich auf alle Gedanken und Emotionen reagieren und sie als wahr empfinden und sie komplett verkörpern. Wir werden sozusagen zu der Stimme in unserem Kopf.

Ok, macht alles Sinn bis hier hin? Aber was macht jetzt Meditation?

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Wir trainieren unseren Bewusstseinsmuskel.

Meditation hilft uns dabei, wieder Chef zu werden. Aus dem Reaktionsmodus in den Aktionsmodus zu wechseln. Wieder klar zu entscheiden, was man will oder eben nicht will.

Meditation ist wie gesagt eine Übung. Wir üben Präsenz. Es geht nicht darum, da zu sitzen und komplette Ruhe im Kopf zu haben. Sondern zu trainieren, zu erkennen, wenn wir unbewusst werden und dann wieder bewusst zu werden.

Wir wachsen über unsere Gedanken hinaus und lernen wieder aus unserer Essenz, aus wahrem Bewusstsein, zu entscheiden und nicht länger aus unserem Glaubenssystem, das sagt, etwas stimmt nicht mit uns.

Das Ziel ist nicht, dass Du nicht mehr denkst, sondern wieder Herr Deiner Gedanken wirst. Da fängt Freiheit an. Wenn Du entscheidest, wie Du Deinen Verstand nutzt und Dich nicht länger im Reaktionsmodus benutzen lässt.

„What you are aware of you can control,
what you are not aware of is often in control of you.“
Anthony de Mellow

Oder übersetzt: Was Dir bewusst ist, kannst Du kontrollieren. Was Dir nicht bewusst ist, kontrolliert häufig Dich.

Mediation heilt unser altes Glaubenssystem.

Die Meditationstechniken, die ich lehre, sind so konzipiert, dass unsere Gehirnwellen wieder kohärent werden und dadurch auch unser Glaubenssystem bereinigen. Wir reinigen also unser Nervensystem. Also wirklich ganz physisch.

Daher ist Mediation auch nicht das, was wir oft davon denken: Ruhig irgendwo sitzen ohne Gedanken und mit Leere im Kopf.

Es geht nicht darum, dass Deine Gedanken und Emotionen verschwinden, sondern wie Du darauf reagierst.

Wir sind Menschen. Wir haben Gedanken und Gefühle. Das ist unausweichlich und wenn wir darauf warten, bis die endlich weg sind, können wir lange warten. Auch der krampfhafte Versuch positiv zu denken… Wir haben 100.000 Gedanken pro Tag. Wenn’s gut läuft sind davon knapp die Hälfte positiv. Selbst wenn uns jetzt anstrengen, noch 10.000 positive mehr zu haben… In meinen Augen ist das ein Krampf und es geht darum, dass wir uns wieder bewusst machen, dass wir nicht unsere Gedanken sind, sondern Gedanken haben.

Wenn das Nervensystem durch unsere Meditationspraxis heilt, entstehen folgende natürliche Abfallprodukte:

  • Gedanken
  • Gefühle
  • Sorgen und Ängste
  • Unruhe im Körper
  • körperliche Symptome wie z.B. Kopfschmerzen oder Kribbeln
  • Alpträume in der Nacht (oder während der Meditation)

Und das sind alles Zeichen dafür, dass Deine Meditation funktioniert. Nicht, dass sie NICHT funktioniert. Es sind alles Zeichen dafür, dass alter Stress, der im Körper sitzt heilt wird und freigesetzt wird.

Veränderung im Gehirn durch Neuroplastizität: weniger Stress, mehr Empathie, Fokus und Entspannung

Es gibt unzählige wirklich spannende Studien, was sich durch Meditation nachweislich verändert. Hier eine Liste der Dinge, die ich an mir selbst gemerkt habe:

  • Ich bin gelassener.
  • Ich bin fokussierter und kann eins nach dem anderen Tun.
  • Ich bin präsenter im Alltag.
  • Ich bin freier, weil ich nicht mehr so in meinem Glaubenssytsem fest hänge und jedem Gedanken oder jeder Emotion blind folge.
  • Meine Beziehungen sind entspannter, weil ich entspannter bin.
  • Ich bin mutiger und habe weniger Angst.
  • Ich bin mehr im Flow.

Die Amygdala – unser „Angstzentrum“ oder der Teil im Gehirn, der für Fight/Flight verantwortlich ist, wird nachweislich kleiner. Man wird entspannter und ist nicht ständig in Alarmbereitschaft. Das war unter anderem einer meiner größten persönlichen Meditationserfolge. Ich war ständig in Alarmbereitschaft und bereit, falls ein Tiger angreift. Ständig gestresst darüber, was als nächstes passieren muss oder könnte. Meditation hilft mir ungemein wirklich gelassen zu sein.

Ich will betonen, dass ich jeden Tag Momente habe, in denen ich das Gegenteil der Liste bin oder habe. Aber deutlich weniger. Und ich sehe, wie sich meine einfache Praxis so sehr lohnt.

Mit dem Leben fließen statt laufend zu drücken oder zu ziehen.

Ich bin tendenziell sehr schnell und ungeduldig und daher versuche ich mich immer wieder zu erinnern: Don’t push the river

Dabei hilft mit Meditation ungemein. Weil ich einfach schon mal ein paar Minuten am Tag habe, wo ich weder drücke noch ziehe, sondern übe zu beobachten.

Das schöne ist, dass Meditation einfach die innere Haltung verändert. Auch wenn das Umfeld immer noch das Gleiche ist. Das ist für mich pure Freiheit. Dass ich nicht mehr so abhängig davon bin, was im Außen passiert.

Keine Zeit für Meditation?

„Du solltest jeden Tag 20 Minuten meditieren. Es sei denn, Du hast zu viel zu tun,
dann solltest Du eine Stunde meditieren.“
Altes Zen Sprichwort

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es: Wie fang ich jetzt an?

  1. Jeden Tag – Gewohnheit ist König
    Nimm Dir zweimal täglich mindestens 10 Minuten. Eher 20. Ich selbst versuche jeden Tag zwei Mal 20 Minuten zu meditieren. Manchmal auch mehr. Manchmal auch weniger.
  2. Finde Deine Zeit
    Ob morgens, mittags oder abends ist egal. Ich meditiere meistens morgens und nachmittags, da es für mich am Nachmittag besonders wichtig ist, meinen Reaktionsmodus zu durchbrechen. Und wenn ich dann zu sehr im Kopf bin, mach ich vorher irgendetwas körperliches (10 Minuten Mini Workout oder Tanzen), um noch ein bisschen mehr geerdet zu sein.
  3. Deine Position ist richtig
    Dass Du entspannt bist ist das Wichtigste.
    Sitze wie Du willst – und wenn Du mal liegen möchtest, liege. Du musst weder auf dem Boden noch im Schneidersitz sitzen. Mach’s Dir gemütlich. Und wenn das auf einem Stuhl oder auf der Couch ist, dann ist das voll ok.
  4. Beobachte einfach was passiert – das ist genau richtig.
    Werde Dir Deiner Gedanken und Gefühle bewusst. Sehe die Geschichte, die Dein Verstand Dir erzählt und wähle den gegenwärtigen Moment statt der Geschichte. Das erfordert Übung und genau das lehre ich in meinen Meditationssessions. Diese alten Geschichten zu erkennen ist sehr individuell. Ich bin unendlich glücklich, wenn ich Dich beim meditieren lernen begleiten darf.
  5. Genieße den Moment danach
    Den Moment danach – wenn man die Augen wieder öffnet – wie eine mentale Dusche, wieder frischer. Ein neuer Blick auf die Welt.

Bei Fragen, melde Dich einfach bei mir und frag mich.
Ich freue mich über Deine Nachricht.

Wenn Du Meditation lernen willst, buche Dir einfach ein kostenloses Kennenlernen mit mir und wir lernen uns kennen und schauen, ob ich Dich auf Deinem Weg in mentale und emotionale Freiheit begleiten werde 🙂

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